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Wir über uns
8
Jahre sind seit der letzten „Geburtstagsfeier“
unserer EAB Resser Mark vergangen. 8
außergewöhnlich schöne, harmo-nische, zum Teil
jugendlich turbulente Vereinsjahre, in der ein
Großteil der noch heutigen Vorstandsmitglieder die
Geschicke unserer Evangelischen Arbeitnehmerbewegung Resser Mark mitbestimmt hat.
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In
einem EAB- Ortsverein, der im Zahlenvergleich zur
Gemeindegröße zu einem der ganz Großen im
Landesverband gehört. Hier wurde kontinuierlich immer
weiter daran gearbeitet, den Mitgliedern ein insgesamt
abwechslungsreiches, interessantes Programm in jeder
Hinsicht anzubieten. In der Bildungsarbeit haben wir
anspruchsvolle Themen aufgegriffen und kompetenten
Referenten auf den Gebieten Theologie, Politik,
Kultur, Sport und zu guter letzt Gesundheit
aufgeboten, um weit reichende Informationen zu
vermitteln.
58
Jahre – Die Geschichte unseres Vereins ist relativ
kurz, hat aber eine Jahrhundert- bzw. sogar eine
Jahrtausendwende überlebt und hat in ihrer stetigen
Weiterentwicklung massive Veränderungen in
Gesellschaft, Arbeitswelt und kirchlichem Leben mitge-macht. Zwar bläst uns auch, wie dem allgemeinen
Vereinsleben, der Wind von vorne ins Gesicht, aber die
Sorgen um Nachrücken von Vereinsmitgliedern konnten
wir bis heute noch gut kompensieren.
58
Jahre EAB Resser Mark sprechen für eine starke
Identität und sind zu einem stabilen AKTIVposten im
Landesverband, im Bezirksverband und in der Gemeinde
geworden.
Und
8 Jahre sind nun schon vergangen, dass wir etwas
„Neues“ bei uns im EAB- Verein ins Leben gerufen
haben, den so genannten „Aktiv- Tag“. Er soll ein
zusätzliches Bindeglied zwischen den jeweiligen
Monatsversammlungen bei den Mitgliedern werden und ist
es auch geworden. Ganz zwanglos treffen wir uns an
einem Montag im Monat um nicht gelöste Probleme
jeglicher Art unter vier Augen zu besprechen und zu
lösen. Die Fragen sind ganz allgemeiner Natur, wie
z.B. –Das Ausfüllen von Fragebögen, - Rentenanträge
stellen, -Widersprüche jedweder Art zu formulieren,
-bei Streitigkeiten in Mietsachen helfen und vieles
mehr. Wir helfen selbstverständlich nur dort wo wir es
dürfen und was wir, natürlich Dank unserer
ehrenamtlichen Tätigkeiten auch können. Und es wurde
kein Flop, wie es der eine oder andere voraussagte,
als wir vor acht Jahren hiermit anfingen. Es wurde in
der Zeit zwar nur einige große Probleme gelöst, aber
es finden sich zu jedem Aktiv- Tag ca. 30 – 35
Personen ein, die fröhlich, ungezwungen und dankbar
zwei Stunden miteinander verbringen.
Der
Leitspruch der EAB: „Einer trage des anderen Last, so
werdet Ihr das Gesetz Christi erfüllen“, findet auch
noch heute in dieser veränderten Welt seine volle
Berechtigung bei unserer Vereinsarbeit. Früher, aber
auch verstärkt heute wieder, sind die sozialen
Aufgaben die vorrangigen Ziele bei unserer Arbeit.
Galt der jüngste Ortsteil Gelsenkirchens noch Anfang
der 50er Jahre als „junge Dynamische
Bergarbeiterge-meinde“ so brach durch die Schließung
der Bismarck- Schächte 1966 die große
Arbeitslosigkeit, hauptsächlich über diesen Stadtteil
Gelsenkirchens herein. So wurde aus dem jugendlichen
schönen Vorort von Gelsenkirchen ein Stadtteil mit
einer sehr hohen Rentnerzahl, der jedoch immer noch
der schöne, im Grünen liegende Stadtteil geblieben
ist. Wir, die EAB, tragen dazu bei, dass wir auch mit
unserer Bildungsarbeit im kirchlichen,
sozialpolitischen und gesellschaftlichen Bereich die
Verbindung von Natur, Arbeit, Kultur immer im Auge
behalten. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten außerhalb der
Vereinsarbeit sind auf vielen Gebieten angesiedelt und
zeigen das soziale Interesse der Mitglieder dieses
Ortsvereins.
So
gibt es in unseren Reihen... ohne Namen zu nennen:
Einen Knappschaftsältesten, zwei Rentenberater/in,
Vorsitzenden der MAV
(Mitarbeitervertretung),
ein
Vorstandsmitglied der ACA- Bund
(Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Arbeitnehmerorganisationen),
ein Stellvertr. Mitglied des Verwaltungsrates der
Barmer, ein Stellvertr. Mitglied der LVA Westfalen,
ein ehrenamtl. Richter am Landesarbeitsgericht Hamm,
ein ehrenamtl. Richter am Landesarbeitsgericht Essen,
drei ehrenamtl. Richterinnen am Sozialgericht
Gelsenkirchen...
Regelmäßige Monatsversammlungen mit anspruchsvollen
Themen werden den Mitgliedern und Freunden der EAB
angeboten. Familienfreizeiten, Seminare,
Studienfahrten, Werksbesichtigungen und besuche im
Theater und Musical stehen im Wechsel auf den
Jahresplänen. Aber auch die Betreuung bei
Altersgeburtstagen, Ehejubiläen, Beerdigungen stellen
einen hohen zeitlichen, aber auch finanziellen
Anspruch an den Verein.
Lasst
uns jedoch nicht zurückschauen sondern unsere Augen
und Gedanken in die Zukunft richten. Unsere Aufgaben
werden nicht weniger und nach dem Bibelspruch “Was
ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt
ihr mir getan“ wollen wir der EAB Resser Mark neue
Impulse geben und immer wieder Frauen und Männer für
die EAB, Kirche, Politik, Kultur, Freizeit,
Gesundheit, Sport und Geselligkeit begeistern. Ich
denke mit 200 Mitgliedern sind wir doch auf den
richtigen Weg......
Dieter Schaper
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